Tips & Tricks
 
   
 

Tipps & Tricks
 

Verhalten gegenüber Baby

Es ist wichtig dem Baby immer möglichst positiv und gut gelaunt die Schiene anzulegen, da es sonst die Schiene mit unangenehmen Gefühlen verbindet, die es von der Person, die die Schiene anlegt vermittelt bekommt.

Unterstützung bei der Pflege durch Familienhelferinnen

Da in unserer Familie ein zusätzliches Kind zu betreuen war bezahlte die Krankenkasse (deutsch) glücklicherweise nach einigem Zögern auf Kulanz, und mit einem Attest des Kinderarztes, eine Familienhelferin für 6 Stunden, (später 4 Stunden) pro Werktag. Sie kochte das Mittagessen, räumte auf, putzte das Allernötigste und beschäftigte sich vor Allem mit dem älteren Bruder.

Soweit wir wissen bezahlt die schweizer Krankenkasse nur einen bestimmten Betrag , der etwa 2 Stunden pro Tag die Kosten für eine Familienhelferin abdeckt.

Krankenkasse generell (Deutschland):

Sollte zum Zeipuntk der Diagnose die Krankenversicherung noch nicht geklärt sein, so gilt:

Die Krankenkasse der Eltern ist verpflichtet, auch nach Bekanntwerden einer Erkrankung, noch 2 oder 3 Monate nach der Geburt das neugeborene Baby in die Versicherung aufzunehmen. Das gilt auch für die private stationäre Zusatzversicherung (vor Allem wenn ein Elternteil schon in der privaten Zusatzversicherung versichert ist)

Behandlungsmöglichkeiten bei Wundsein

  • Reinigung im Windelbereich nur mit in Olivenöl getränkten Papiertüchern statt mit Wasser oder fertigen Reinigungs-Feuchttüchern.
  • Rotlicht über mehrere Stunden
  • Abtupfen der ölfreien Stellen mit Gentiana violett, 0,5 % (auf der Haut ungefährlich, aber geschluckt giftig!!!)
  • Zwischen den Behandlungen: Abdecken der wunden Stellen mit Zinkoxidsalbe (muss vor jeder Behandlung wieder mit Öl entfernt werden).
  • soviel wie möglich ohne Öl oder Creme "lüften" (in warmen Räumen)

Lagerung:

Wir lagerten F. auf einem mit einem Bettbezug überzogenem dicken Lammfell um Druckstellen und einen abgeflachten Hinterkopf zu vermeiden.

Auch mit Gips konnten wir sie nachts seitlich lagern: mit zusammengerolltem Handtuch im Rücken als Halt.

F. mochte die Lagerung auf dem Bauch auf einem Kissen nicht. Dafür legten wir sie uns öfters halb liegend Bauch auf Bauch. Bauchlagerung ist wichtig für die Rückenmuskulatur.

Wickeltechnik/ Gipspflege:

Wir haben die Wickeltechnik geändert. Windel unter den Gips.(sehr gut läßt sich die Windel mit einem Holzspachtel- welche Ärzte verwenden um in den Hals zu schauen-unter die Windel schieben.

Sollte der Gips nass werden, immer so schnell als möglich trocknen: mit Föhn; aber nicht direkt auf Babyhaut, da diese sonst zu schnell austrocknet und erst recht für Infektionen empfindlich wird. (siehe auch genauer bei der Fallbeschreibung von F.)

Baden des Kindes:

E. konnte sieben Monate nicht gebadet werden, also mußten wir uns behelfen indem wir eine große Salatschüßel nahmen und ihr Köpfchen und den Oberkörper darüber wuschen, alle anderen noch freien Stelllen wurden mit dem Waschlappen und den sehr guten Weleda Produkten behandelt.

Krankengymnastik:

Von unserem Kinderarzt wurde uns schon zu Beginn der Behandlung von E. empfohlen Krankengymnastik nach Bobath zu machen,trotz Gips sei es hilfreich, dass die Muskeln weiter bewegt und gefördert werden und nicht "verkümmern". Wir haben insgesamt über acht Monate mit E. immer wieder Termine bei der KG gehabt und dabei viele hilfreiche Tips bekommen.

Folgende Transportmöglichkeiten hatten wir uns besorgt :

Kinderwagen:   Einen alten Teutonia-kinderwagen mit Hartschalen. Die ganz alten Teutoniakinderwägen sind noch viel breiter und länger als die Neueren. In unseren neueren Kinderwagen passte F. mit ihrem Gips nur oben drauf (mit Kissen unterlegt)

Kindersitz:Alter Kindersitz der Marke Sicartex, 95032 Hof, Sitz: Baby-Kiddy

Neue Adresse: Kiddy GmbH, Fuhrmannstr. 6, 95030 Hof,

Tel.: 09281/7080-0, Fax: 09281/708 021, e-mail: info@sicartex.de

Tragen des Babys :

Wichtig ist generell dass man das Kind nicht nur am Oberkörper hochnimmt, sondern auch den schweren Gips unterstützt, wenn sie besonders viel Nähe brauchte, trugen wir sie auch ab und zu im "Baby Björn"mit dem Gesicht nach vorne um auch unsere Rücken etwas zu entlasten...

Sitzposition nach Ablauf der Behandlung

Wir wurden darauf aufmerksam gemacht, dass unser Kind so gut wie geht immer die Beine nach vorne legen sollte und nicht die Beine nach hinten biegen solle beim sitzen. Die Hüfte, Gelenke und Bänder sind bereits äußerst beansprucht und daher ist eine solche Sitzposition mit Beinen nach vorne besser.

Sportarten für die Zukunft

Es sollte wohl im späteren Verlauf unter Umständen darauf geachtet werden, dass die Kinder nicht unbedingt Sportarten betreiben, welche ausschließlich Hüfte und Gelenke belasten können. Dies könnten z.B. sein: Tennis, Skifahren, etc. Gemeint sind dabei die ruckartige Bewegungen, die nicht optimal seien. Dies sollte sicherlich noch einmal mit Ärzten besprochen werden und eher als Gedankenstütze gemeint sein, wobei klar ist, dass die Hüften unserer Kinder bereits einiges mitmachen mussten.